Aktiv Natur erleben im Naturpark Saar-Hunsrück
Die Landschaft der Urlaubsregion Thalfang am Erbeskopf mit dem größten zusammenhängenden Waldgebiet im Naturpark-Saar-Hunsrück, den weiten Feldern und Wiesen sowie seinem milden Reizklima sind idealer Erholungsraum für Jung und Alt.
Dabei spielt es kaum eine Rolle ob sie sich durch das Land der Wälder, Wiesen und Täler per Pedes oder Rad auf den 350 km Wanderwegen bewegen oder aber die Landschaft bei der Fahrt über die Hunsrückhöhenstrasse – der Straße der Schönen Aussicht – erkunden. Die verführerichen Schönheit der ursprünglichen Landschaft wird auch Sie in Ihren Bann ziehen.
Bringen Sie ruhig ein bißchen mehr Zeit mit und lassen Sie Ihre Seele bei einer unserer Kutschfahrten baumeln. Beim klappern der Hufe können Sie sich in die längst vergessene Zeiten zurückversetzten lassen, als noch Hagen aus der Nibelungensage in Dhronecken weilten oder später als der Schinderhannes in Berglicht in seiner Höhle hauste.
Einschlafen sollten sie freilich nicht, sonst entgehen Ihnen die kostbaren Schätze der Mutter Natur am Wegesrand – seltene Tier- und Pflanzenarten wie z.B. die Wildkatze die hier in dem mit Eifel und Ardennen zusammengehörendem Areal ihre größte Population in Europa aufweist.
Sehenswürdigkeiten
Die erstmals 1290 urkundlich erwähnte Burg Dhronecken wurde wahrscheinlich bereits vor 1200 gebaut. Dies belegen sowohl die Mauerreste des ältesten Bauteils, als auch die Erwähnung des Herrschaftsbesitzes der Wild- und Rheingrafen in der Region bereits deutlich vor 1290. Bis 1794 blieb das Schloss, mit einigen Unterbrechungen aufgrund kriegerischer Ereignisse, im Eigentum der Wild- und Rheingrafen, die im Besitz der damaligen Mark Thalfang waren. Eine bekannte Legende zieht die Verbindung zum, aus der Nibelungensage bekannten, Hagen von Tronje. Der Mörder Siegfrieds soll mit Wildgraf Konrad II. identisch gewesen sein, der im 13. Jahrhundert auf der Burg Dhronecken (Tronecken) residierte. Der Schauplatz des Mordes liegt der Legende zufolge ebenfalls in der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf, in der Nähe des Erbeskopfes an der Siegfried-Quelle.
In Dhronecken befindet sich eine Wassermühle aus dem Jahre 1764. Sie ist ein hervorragendes Beispiel für eine an die Markterfordernisse angepasste Nutzung eines Mühlenstandortes. Bis 1822 fungierte die Mühle als Walkmühle, von 1822 bis 1855 als Ölmühle und von 1855 bis 1860 als Holzschneidemühle. Von da an bis zum Ersten Weltkrieg wurde sie als Wollspinnerei und wiederum als Walkmühle genutzt, anschließend bis 1960 nochmals als Sägewerk.
Die evangelische Kirche in Thalfang zählt zu den bedeutendsten kunsthistorischen Bauwerken des Hunsrücks. Erstmals urkundlich erwähnt wird das Bauwerk 1140, wobei an gleicher Stelle bereits Anfang des 8. Jahrhunderts eine Kirche gestanden haben soll. Die Kirche weist verschiedene Baustile aus der Zeit zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert auf. Als Besonderheiten gelten das Sakramentshäuschen aus dem 15. Jahrhundert und die Sandsteinkanzel aus dem Jahre 1716. Die Stumm-Orgel aus dem Jahr 1878 wird von zahlreichen Orgelinteressierten besichtigt.
Die als Marienwallfahrtskirche bekannte Kirche in Berglicht wurde 1228 erbaut. Der romanische Turm aus dem 12. Jahrhundert enthält Glocken aus den Jahren 1391, 1462 und 1545. Auch in dieser Kirche sind zahlreiche verschiedene Stilrichtungen zu finden. Noch im 20. Jahrhundert wurde die Kirche deutlich erweitert, um den Pilgern ausreichend Platz zu bieten. Die offizielle Anerkennung als Marienwallfahrtsort erfolgte im Jahre 1955.
Auf dem Röderberg, in der Nähe des Erbeskopfes, befindet sich der „Kleine Hunnenring“. Der Name „Hunnenring“ hat nichts mit dem Volksstamm der Hunnen zu tun, sondern ist auf die dicken Mauern aus großen Felsblöcken zurückzuführen, die nach der Überlieferung als Werke von Hünen angesehen wurden. Die zum Schutz vor angreifenden Germanenstämmen von Kelten (Treverer) erbaute Fliehburg hat einen Durchmesser von etwa 60 m und ist damit deutlich kleiner als die bekannte Anlage in Nonnweiler-Otzenhausen. Von der gesamten Befestigungsanlage auf dem Röderberg ist heute noch der Verlauf der ehemaligen Mauerkonstruktion zu erkennen.
Sommerrodelbahn Erbeskopf!
Das ist Freizeitspaß für Jung und Alt: Auf einer 1356 Meter langen Trasse werden Geschwindigkeiten bis zu 42 km/h erreicht. Besonders hervorzuheben ist, dass man nicht in einer Schale rodelt, sondern auf einer Aluminiumschine, was echtes Kurvenfeeling bedeutet und die Fahrt besonders attraktiv und sicher macht. Und das mitten auf der Skipiste des Erbeskopfs!
Die Sommerrodelbahn ist von Ostern bis November täglich von 13:00 - 18:00 Uhr geöffnet, an Sonn- und Feiertagen von 11:00 - 18:00 Uhr. Gruppen und Schulklassen auf Anfrage.
Bei Regen wird der Fahrbetrieb eingestellt!
Ski und Rodel gut!
In der kalten Jahreszeit bietet der Erbeskopf dank seiner Höhenlage Schneevergnügen für Groß und Klein. Genießen Sie die weiße Pracht in der traumhaften Winterlandschaft rund um den Erbeskopf (818 m ü. NN.)
3 Abfahrtspisten 2 x 800 m (Höhendifferenz 140 m), 1 x 450 m und 1 Übungshang, 3 Schlepplifte, Flutlichtanlage, Skischule, Ski- und Snowboardverleih sowie Pistenhütten warten auf Sie. Für Langläufer sind verschiedene Loipen (gem. DSV) von 6,4 km und 8 km am Erbeskopf und bis zu 22 km in der näheren Umgebung gespurt.
Schneevergnügen-Wintersport am höchsten Berg in Rheinland-Pfalz
Genießen Sie die weiße Pracht in der traumhaften Winterlandschaft rund um den Erbeskopf.
3 Abfahrtspisten, 2x 800m (Höhendifferenz 140m), 1 x 450m und ein Übungshang, 2 Großlifte, 1 Halbstreckenlift, hochmoderne Beschneiungsanlage; Flutlichtanlage, Skischule, Ski- und Snowboardverleih sowie Pistenhütten warten auf Sie. Für Langläufer sind verschiedene Loipen (gem. DSV) von 6,4 km bis 22 km gespurt. Für Rodler stehen 2 Bahnen zur Verfügung. Die 1.200 qm große Natureisfläche ist ebenfalls beleuchtet.
Am Abend: Erholung und Entspannung pur im bis zu 32°C warmen Wasser, in der Sauna oder unter dem Solarium. Alles unter einem Dach im Erholungs- und Gesundheitszentrum in Thalfang.
Wandern
Gipfelsteig:
...führt Sie auf den höchsten Berg von Rheinland-Pfalz (816 m). Wildkatzentatzen weisen Ihnen den Weg. Informationstafeln erklären das Werden dieser Landschaft, Ihre naturräumlichen Besonderheiten sowie die Waldnutzung durch den Menschen. Außerdem werden geschichtliche Begebenheiten und geheimnisvolle Sagen erläutert.
Inmitten des Hunsrücks liegt als höchste linksrheinische Erhebung Deutschlands der Erbeskopf (816 m. ü. NN). Zweifellos zählt die Urlaubsregion rund um den Erbeskopf zu einer der attraktivsten Mittelgebirgsgegenden für Wanderer, Mountainbiker und Naturliebhaber. Wunderschöne Ausblicke, ausgedehnte Wälder, wertvolle Biotope und seltene Tier- und Pflanzenarten laden den Besucher zum verweilen rund um den höchsten Berg des Landes Rheinland-Pfalz ein.
Den Wanderer erwartet auf den beiden Strecken eine Fülle an Informationen sowie manches interessante "Geschichtchen" rund um die lebhafte Vergangenheit und Gegenwart sowie die Natur des Erbeskopfs.
Bei schönem Wetter wird man für den Aufstieg über die Skipiste, die auch im Sommer zeigt, dass die Wintersportbegeisterten am Erbeskopf bestens aufgehoben sind, mit einem herrlichen Ausblick belohnt.
Schwierigkeitsgrad: mittel
kurze Route: über Gipfel und Gottlob
4 km, ca. 1,5 Stunden (reine Wegezeit)
lange Route: über Gipfel, Stern, Siegfried Quelle
8,5 km, ca. 2,5 Stunden (reine Wegezeit)
Startpunkt: Hunsrückhaus
Gastronomie:
> am Fuß des Erbeskopfs (Bistro im Hunsrückhaus, Waldgststätte)
> in Deuselbach (ca. 3 km ab Hunsrückhaus)
Mineralwasser Lehr- und Erlebnispfad
Wasserspuren im Haardtwald
Dem Wasser auf der Spur - Gehen Sie mit auf Entdeckungsreise und verfolgen Sie den Weg des Wassers aus den Tiefen des Haardtwaldes
Der Haardtwald am nördlichen Rand von Thalfang behütet einen wertvollen Schatz: kostbares Wasser - im wahrsten Sinne des Wortes. Der Haardtwaldbrunnen ist Ziel- und Mittelpunkt eines erlebnisreichen Weges, der Sie über zahlreiche Stationen mit Informationstafeln und besonderen Objekten auf die Spur des Wassers führt. Aber nicht nur das. Der Weg informiert auch über Geschichten aus dem Haardtwald, führt Sie zum eindrucksvollen Felsriegel des Berger Wackens oder öffnet überraschende Ausblicke. Und genießen Sie dabei die reizvolle Landschaft und die frische Waldluft!
Schwierigkeitgrad: mittel kurze Route: Zur Haardtwaldquelle und zurück.10 Stationen; 4,5 km; ca. 1 Stunde; Höhenunterschied: ca. 90 m
lange Route: Über die Haardtwaldquelle weiter zum Berger Wacken und zurück.13 Stationen; 7,5 km; ca. 1,5 Stunden; Höhenunterschied: ca. 140 m
Startpunkt: Informationspavillion am Haardtwaldwaldparkplatz
Gastronomie:
> Thalfang (ca. 1 km ab Parkplatz Haardtwald)
> Berglicht (ca. 5,5 km ab Parkplatz Haardtwald, ca. 3,3 km ab Berger Wacken)