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Unmittelbar vor der Westfassade der ehemaligen Stiftskirche St. Maria Magdalena gelegen und das markante Ensemble der drei Gotteshäuser in der Stadtmitte nach Westen abschließend, befindet sich die katholische Pfarrkirche St. Dreifaltigkeit. Sie entstand 1709 bis 1732 nach Plänen des Kapitäningenieurs Villiancourt und des Vorarlberger Baumeisters Johann Jakob Rischer und dominiert den unregelmäßig geformten Marktplatz. Charakteristisch sind der flach gedeckte, geostete Saalbau, die zurückhaltend barocke Erscheinung mit stark eingezogenem, apsidialem Chor und der ausgeprägte Dachreiter über dem Eingang mit Glockenstube und Laterne. Im Zweiten Weltkrieg bis auf die Umfassungsmauern zerstört, wurde die Kirche in den Jahren 1945 bis 1949 unter leichten Veränderungen und mit neuer Ausstattung nach Plänen des Frankenthaler Architekten Josef Ochs wiedererrichtet. Die Altäre des späteren 18. Jahrhundert wurden 1953 aus der Spitalkirche Baden-Baden übernommen.
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