Schlossberghöhlen mit Höhlenmuseum
Europas größte Buntsandsteinhöhlen mit mächtigen Kuppelhallen und kilometerlangen Gängen in 12 Stockwerken übereinander sind ein einzigartiges Naturdenkmal. Die Höhlen gehörten zu der 1714 geschleiften Festung Hohenburg und wurden 1930 wieder entdeckt. Im Zweiten Weltkrieg dienten die Höhlen der Homburger Bevölkerung als Schutz vor Fliegerangriffen. Unter sachkundiger Führung ist es möglich, die geheimnisumwitterten Höhlen zu besichtigen, wobei auf Wunsch der Höhlengeist erscheint.
Informationen über die Entstehung und Geschichte der Schlossberghöhlen erhalten Sie in für Sprachen ...
Der Rischbachstollen ist Teil der ehemaligen Steinkohlengrube St.Ingbert, die 1959 ihre Tore schloss. Der heute zugängliche Teil (ca. 700 Meter Hauptstollen plus mehrere Nebenstollen) wird seit ca. 1990 von engagierten ehemaligen Bergleuten wieder mit Leben erfüllt. Während der Besichtigung des Stollens erhält der Besucher Einblicke in die Arbeit und das Leben der Bergleute von vor über 100 Jahren, als noch Handarbeit vorherrschte und Grubenpferde die Kohlenwagen zogen - eine Zeit, die der franz. Schriftsteller Emile Zola (1840-1902) in seinem zeitgenössischen Roman "Germinal" (1885) beschrieb. Die Besucher dürfen selbst M ...
Die Niedaltdorfer Tropfsteinhöhle ist eine 120 m lange Tuffhöhle im Ortsteil Niedaltdorf der Gemeinde Rehlingen-Siersburg (Saarland). Die Tuffhöhle – auch Primärhöhle genannt – wurde vor etwa 8.000 Jahren in einem 200 m langen, 40 m breiten und 8 m mächtigen Quelltufflager gebildet. Das Quelltufflager hat sich in den letzten 18.000 Jahren an der Quelle eines Niedzuflusses gebildet.
Die Höhle wurde im Jahr 1880 beim Ausschachten der Baugrube für ein Gasthaus entdeckt. Man schenkte ihr jedoch keine Aufmerksamkeit und schüttete die entdeckte Höhlung mit Bauschutt wieder zu. Bei Ausbesserungsarbeiten im Keller des Gasthauses wurde die Höhle im Jahr 1927 erneut entdeckt. Die Erschließungsarbeiten liefen in zwei Etappen bis zum Jahr 1933. Es wurde elektrisches Licht verlegt und so konnte die Höhle 1932 offiziell als Schauhöhle eröffnet werden. 1933 wurde dann der Ostgang durch den Querschlag 2 zu einem Rundweg mit dem Westgang verbunden.
Nachdem Besucher immer wieder Andenken aus der Höhle mitgenommen hatten, wurde sie 1937 unter Naturschutz gestellt.
Sehenswert ist im Inneren der Formenreichtum der Tropfsteine und der inkrus ...
Der Ensdorfer Stollen ist ein aufgegebener Bergwerksstollen in der saarländischen Gemeinde Ensdorf. Er wurde 1833 als Verbindungsstollen zwischen der Grube Kronprinz Friedrich Wilhelm in Schwalbach und der Schiffsverladestelle am rechten Ufer der Saar angehauen, mit der Förderung wurde am 30. Oktober 1842 begonnen. Die Gesamtlänge des Stollens beträgt 2350 Meter.
Der Bau des Stollens erfolgte in der Frühzeit des Bergbaus an der Saar. Nach der Angliederung des Saarlandes an Preußen im Jahr 1815 wandelte Ensdorf sich innerhalb kurzer Zeit von einem landwirtschaftlich geprägten Dorf zu einem Bergwerksort.
Der bedeutenste Abbau von Bodenschätzen erfolgte im ehemaligen Kupferbergwerk, das 1723 erstmals urkundlich erwähnt ist und bis 1916 betrieben wurde. Seit 1985 unterhält der Förderverein Kupferbergwerk e.V. hier ein Besucherbergwerk, das vom 1. April bis zum 4. Dezember besichtigt werden kann.
Die Öffnungszeiten sind freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen (Ausnahme: Allerheiligen, Weihnachten, Silvester, Neujahr) von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie auf Anfrage.
Unter-Tage-Befahrung:
(ca. 1-stündige Führung, mit Helm u. Schutzkleidung.) Zu sehen sind insbesondere: Holzausbau mit deutschem und polnischem Türstock, Geviertausbau, org. Abbau-Sprengungen der Dillinger Hütte, ersoffener Blindschacht, kleiner Tiefbau mit Erzgang-Fragmenten, Wasserrösche, Abbau-Galerien Sprengbohrungen, Bergmann beim Holzausbau, Hauer bei der Arbeit mit Schlägel und Eisen, Bergmänner mit Ertrag Hunt und Hand- karren, Erz- und Wasserförderung mit Kübel und Ha ...